Verpflichtendes standortbezogenes
FÖRDERKONZEPT

  1. Expliziter Förderunterricht
  2. Angebote für den Erwerb unterschiedlicher
    Kompetenzen
  3. Möglichkeiten der Förderung von begabten
    Schülerinnen und Schülern
  4. Maßnahmen an den Nahtstellen
    1. Nahtstelle Kindergarten – Volksschule
    2. Nahtstelle Volksschule – Neue Mittelschule

ad 1   Explizite Fördermaßnahmen

Für den Förderunterricht stehen indiesem Schuljahr insgesamt 3,5 Wochenstunden zur Verfügung. Der Förderunterricht wird integrativ gehalten, sodass einmal in der Woche eine zweite Lehrperson in jeder Klasse ist. Die Lehrerinnen, die den Förderunterricht halten, stehen in Kontakt mit den Klassenlehrerinnen.

ad 2   Angebote für den Erwerb unterschiedlicher Kompetenzen

2.1  An unserer Schule wird ein Hauptaugenmerk auf das  eigenverantwortliche und selbstständige Lernen gelegt. Verstärkte Beachtung finden auch Differenzierung und Individualisierung im Unterricht in den einzelnen Klassen. Es wird ersucht, das Unterrichtsangebot auf alle Wahrnehmungsbereiche der Kinder abgestimmt, aufzubereiten. Dies geschieht auf unterschiedliche Art und Weise.

  • Arbeit mit Stationenplänen
  • Einsatz von Tagesplänen und Wochenplänen
  • PC als Lernstation für die Gegenstände Deutsch/Lesen, Mathematik, Sachunterricht
  • Projektunterricht
  • Angebote des Internets (jede Klasse besitzt 2 PCs mit Internetzugang)
  • Einsatz vielfältiger Lehrmittel und Spiele zur Handlung, Veranschaulichung, Übung, Wiederholung und Festigung
  • Dialogisches Lernen wird heuer in der 2. Klasse praktiziert

2.2 Weiters wird an unserer Schule großer Wert auf das LESEN gelegt. Unsere Schule ist zu 100 % Buchklubschule und diese Materialien eignen sich bestens zum Individualisieren und Differenzieren. Um die Lesekompetenz weiter zu steigern, arbeiten in diesem Schuljahr bereits die 2. bis 4. Schulstufe mit dem Programm „Lesen. Das Training“. Außerdem wird mit dem Trainingsprogramm von Lernmax gearbeitet. Dieses Programm deckt alle Bereiche des Deutschunterrichts ab (speziell auch LESEN) und ist  so aufgebaut, dass jedes Kind nach seinem Entwicklungsstand differenziert und völlig eigenständig arbeiten kann.

Jedes Kind hat auch ein Buch im Bankfach, in dem es liest, wenn es mit seiner Arbeit fertig ist. Des Weitern wird Partnerlesen (1. und 2. Klasse, zweimal wöchentlich) praktiziert. Dabei kommen Lesetexte zum Einsatz, die sich an das jeweilige Leseverhalten der Schüler/innen richten. Mit Hilfe des LIX (Lesbarkeitsindex) kann der Schwierigkeitsgrad erhoben werden. Dadurch ist es möglich, eine Über- bzw. Unterforderung zu vermeiden.

An Tagen, an denen der Klassenverband aufgelöst wird, werden verschiedene Stationen zum Thema Lesen aufgebaut. Dabei wird geachtet, dass gute Leser gefordert und schwächere Leser gefördert und zum Lesen motiviert werden. Weiters haben   Lehrerinnen die Möglichkeit zur Unterstützung der schwächeren Schüler/innen.

Im Rahmen der zusätzlichen Leseförderstunde pro Woche ist es auch möglich, gezielt und individuell mit jenen Schüler/innen zu arbeiten, denen der Leseprozess noch Probleme bereitet.

ad 3   Möglichkeiten zur Förderung von begabten Schülern und Schülerinnen

  • Durch „Offenes Lernen“, Projektunterricht und die Arbeit am PC ist es möglich, stark zu differenzieren und individualisieren.
  • Im Rahmen des Sachunterrichts dürfen Kinder zu Themen, die sie besonders interessieren, Referate halten und im Bereich Lesen werden Bücher vorgestellt.
  • Kooperation mit der Musikschule Heiligenkreuz am Waasen: Interessierte Schüler/innen haben die Möglichkeit ein Instrument zu lernen und im Rahmen von Schulveranstaltungen können sie sich   präsentieren.
  • Für interessierte Schüler/innen wird auch heuer wieder die unverbindliche Übung „Chorgesang“ (1 Wochenstunde) angeboten.

ad 4   Maßnahmen an den Nahtstellen

Im Rahmen unserer zeitlichen und personellen Ressourcen versuchen wir noch engeren Kontakt mit dem Kindergarten zu pflegen um den Übertritt für die zukünftigen   Schulanfänger/innen so angenehm wie möglich zu gestalten. Frau Lisa Stuber-Hamm, BEd arbeitet 14-tägig (1 Wochenstunde)  mit den zukünftigen Schulanfänger/innen im Rahmen der Transition zu verschiedenen Bereichen (phonologische Bewusstheit, mathematische Frühförderung, Vorläuferfähigkeiten,…).

  • Schnuppertag
  • Gemeinsame Feste und Feiern im Jahreskreis
  • Zusammenarbeit der Institutionen Kindergarten/Kinderhaus und Schule bei diversen Projekten
  • Schüler/innen der Volksschule lesen im Kindergarten vor

4.2   

  • Informationsabend zum Thema Bildungslaufbahn
  • Schnuppertag in der NMS Heiligenkreuz (Jänner)

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